Gamescom 2018: Ape Out

Bei unseren Terminen auf der Gamescom, die wir bei Devolver Digital hatten, durfte ich drei Spiele anspielen. Neben The Messenger war darunter auch ein Spiel Namens Ape Out. Ich hatte durch Greg Miller von Kinda Funny bereits davon gehört, hatte einen Trailer gesehen, das Spiel aber nicht genauer unter die Lupe genommen. Als ich das Spiel zum ersten Mal selbst gespielt habe, ist es passiert. Ich war verliebt.

Ape Out

Gabe Cuzzillo ist der Entwickler von Ape Out. Ursprünglich sollte der Titel ein Schleich-Spiel werden. Aber irgendwann kristallisierte sich heraus das die beste Mechanik das Greifen und Herumwerfen von Menschen war. Nachdem der Hauptcharakter zum Affen wurde, hat Gabe sich sehr viel Mühe gemacht die Bewegungen des Hauptcharakters richtig hinzubekommen. Und verdammt das hat er gut gemacht.

Art-Style

Ich gebe zu, ich bin ein Art-Liebhaber/Art-Nerd, wie auch immer ihr es nennen wollt. Ich schere mich nicht um 4K Grafik, etc.. Aber wenn jemand ein Spiel mit einem außergewöhnlichen Grafikstil erschafft, bin ich immer begeistert. Sei es handgemachte 8 Bit Grafik, oder handgezeichnete Grafiken. Ape Out orientiert sich in seiner Grafik sehr an Architektur Postern aus den 20er bis 40er Jahren. Alleine dadurch hebt es sich von anderen Spielen ab.

Das Gameplay

Was mir auch sehr gefällt ist die Steuerung des Spiels. Ich mag es, wenn man die Steuerung eines Spiels innerhalb von wenigen Minuten verstehen kann, wenn man den Controller in die Hand nimmt. Hier bietet Ape Out meiner Meinung nach seine größte Stärke. Simples Top Down Gameplay mit Sticks und 2 Tasten(Greifen, Schlagen). All das führt dazu, dass man unheimlich schnell ins Spiel kommt und sich einfach nur dem Spaß widmen kann. Dabei wird die Eingabe im Controller 1zu1 von der Spielfigur ausgeführt.

Durch zufällig generierte Level und Musik kommt hier auch keine Langeweile auf. Dabei reagiert die Jazz Musik auf die Geschehnisse im Spiel und untermalt damit die Aktionen des Spielers. Das Spiel einmal durch zu spielen soll ca. 3-4 Stunden dauern. Aber durch die generierten Elemente lässt sich das Spiel bestimmt auch mehrfach spielen.

Fazit

Immer mal wieder spiele ich ein Spiel in der Vorschau, bei dem ich den Controller am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen würde. Diese Gamescom ist es bei einigen Titeln schwer gewesen. Nach The Messenger auch bei Ape Out. Wenn ein Spiel einen mit Spielspaß, Design und einer großartigen Idee so packen kann, ist das immer etwas Gutes. Vor allem kommt bei Ape Out auch noch die einfache Steuerung hinzu, die wirklich jeder verstehen und ausprobieren kann. Nachdem ich den Kopfhörer aufgesetzt hatte, wurde mir schnell klar, dass man sich in diesem Spiel sehr schnell verlieren kann.

Jedes Mal wenn ich einen Fehler gemacht hatte, konnte ich durch einen Knopfdruck wieder von einem Checkpoint beginnen. Dazu noch die fantastische Musik (Einen Titel der Jazz-Musik als Basis verwendet findet man selten). Der Titel erscheint im vierten Quartal zuerst für die Nintendo Switch und auf Steam. Für mich ist es im Herbst/Winter einer der Titel, die ich kaum erwarten kann. Wollt ihr mir nicht glauben? Seht euch einmal den Gameplay Trailer an und sagt mir, was ihr denkt!

Durch Abspielen dieses Videos erkennst die Nutzung von Cookies bei Youtube an. Diese Nutzung schließt möglicherweise Analytics, Personalisierung und Anzeige ein. Mehr erfahren.

Was ist eure Meinung?

Und? Was denkt ihr? Fällt euch noch ein Spiel mit einem Jazz-Soundtrack ein? Gefällt euch der Art-Style des Spiels? Welchen Spiel findet ihr vom Art-Style her am schönsten?

Pat@lancelot622

Share this: