Mit Dante zurück in die Hölle – Backlog

Nach dem Abspann von Bulletstorm hat es mich gepackt – Ich bin im Backlog Fieber. In der Ecke der „Verdammten“ in der auch Bulletstorm lag, liegen noch weitere „große“ und „kleine“ Titel. Als nächstes springt mir das martialische Cover von Dante’s Inferno ins Auge und ich bin mir sicher „Dante is next“. Nach fast 5 Jahren ist der Teufel fällig. *Hell yeah*


Die Story (was sagt denn das Backcover)
Wir schreiben das 13. Jahrhundert – eine dunkle Epoche voller blutiger Kreuzzüge. Dante (ein Kreuzritter) ist auf den Spuren seiner Geliebten Beatrice, deren Seele er aus den Fängen des Teufels befreien möchte. Dieser hat vor mit Hilfe von Beatrice Seele aus der Hölle freizukommen und Gott vom Thron zu stoßen. Dante, der die neun Zirkel der Hölle durchschreitet stellt sich dabei seinen eigenen Sünden und seiner Vergangenheit. Soweit die Story die wohl grob auf dem ersten Buch von Dante Alighieris Göttlicher Komödie basiert.

Das Gameplay
Man selbst spielt Dante in der Third-Person Perspektive. Die Level bieten kleinere Rätsel (teilweise Schiebespielchen) sind linear aufgebaut und bieten darüber hinaus einige versteckte Orte mit Bonus Items wie Reliquien oder verdammten Personen der Menschheitsgeschichte. Als Waffe stehen Dante eine Sense, ein geheiligtes Kreuz sowie magische Fähigkeiten (die er im Laufe des Spiels sammeln kann) zur Verfügung. Dante kann je nach Level (Heilig oder Unheilig) mit verschiedenen Reliquien ausgestattet werden um z.B. zusätzlichen Schaden zu verursachen oder mehr Seelen zu erhalten. Waffen können jederzeit im Pausemenü mit gesammelten Seelen geupgradet werden um diese stärker zu machen oder um zusätzliche Moves für Kombos hinzuzufügen, das gleiche gilt für Reliquien und magische Fähigkeiten.

Vergrößern

Da hat der Sensemann nichts zu lachen
Bei Dante hat der Sensemann nichts zu lachen.

Das war himmlisch
Die Gegner und Level sind abwechslungsreich. Man muss klettern, hangeln, laufen, springen, kämpfen. Für Abwechslung ist also nicht nur durch die verschiedenen Endgegner und kleinen Rätsel gesorgt. Zusätzlich kommen im Spielverlauf Quick Time Events zum Einsatz, die das Spiel auflockern und gut auf den Spielverlauf abgestimmt (im Flow) sind. Eine gute Synchro und schön gemachte Zwischensequenzen, die die Geschichte erzählen runden das ganze Bild ab.

Das war die Hölle
Ohne Upgrades geht nichts – die Gegner wirken übermächtig und die teilweise auftretenden Horden von Gegner können einem schon mal den letzten Nerv rauben. Ich habe über die Hälfte des Spiels ohne Waffenupgrades gespielt, was Ansich das ganze Spiel im „normalen“ Schwierigkeitsmodus bis zu einem bestimmten Punkt (Das Turmsignal) schwierig wenn nicht gar unspielbar macht (weswegen ich das Spiel frustriert weggelegt habe). Nach dem ich alle möglichen heiligen Upgrades gekauft habe konnte ich endlich das Level „Das Turmsignal“ beenden und meine Reise durch die Hölle fortsetzen und beenden. Speicherpunkte gibt es im Spiel eigentlich genug, höllisch genervt haben hin und wieder die Respawnpunkte bzw. Checkpoints die meistens vor irgendwelchen Verdammten oder Reliquien liegen und dann erst nochmal eingesammelt werden müssen.

Fazit:
Dante’s Inferno ist ein gut abgestimmtes Third-Person Action Adventure, dass phasenweise durch auftretende Gegnerhorden einen hohen Schwierigkeitsgrad bekommt. Am besten meistert man diese „Schwäche“ durch Upgrade der Waffen. Die Upgradefähigkeit der Waffen, die verschiedenen Reliquien/Verdammten (die man beim ersten Durchlauf wahrscheinlich nicht alle findet) und das Rechtschaffenheitslevel (Heilig / Unheilig) erhöhen den Wiederspielwert von Dante’s Inferno.

Wer das Spiel testen möchte dem empfehle ich diesen Monat einen Blick in Playstation Plus Abo unter dem Punkt Test-Vollversionen. Die Test-Vollversion des Spiels ist noch bis 18.02.2016 spielbar.

Stephan

Bildquelle:
http://www.ea.com/de/dantes-inferno

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